dark cube

Elements (Dark Cube)

Elements (Dark Cube) lautet der Titel der 2. Installation von Peter Zuppa, für die er im virtuellen Atelierhaus einen eigenen Raum, den „Dark Cube“, geschaffen hat. Dark Cube ist eine ironische Anspielung auf den viel zitierten „White Cube“ als geschützten (Galerie-)Raum für die Präsentation von Kunst. Der Kunsttheoretiker Brian O’Doherty prägte den Begriff 1976 und traf damit den Nerv der Zeit. Denn damals fragten sich Künstler, wo der Ort der Kunst in der Gesellschaft sei. Gehörte sie wirklich ins Museum oder nicht vielmehr nach draußen, mitten in die Gesellschaft?

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Kunst bzw. mit digitalen Kunstwerken, die keinen „Ort“ im engeren Sinne kennen, wird diese Frage neu gestellt. Der Dark Cube als „Anti-Raum“ ist sozusagen das Äquivalent zum White Cube in der Digitalen Welt.

Noch ist der digitale Raum unerkundet. Unbekannte quaderförmige oder rechteckige Objekte bewegen sich scheinbar endlos-zeitlos am Boden, an der Decke, an den Seiten. Was sie antreibt, bleibt im wahrsten Sinne des Wortes im „Dunklen“. Sind dies die Äquivalente zu den bekannten physikalischen Elementen der Antike Erde, Feuer, Wasser und Luft? Dies jedenfalls suggeriert der Titel, den Peter Zuppa seinem Werk gegeben hat. Oder bezieht er sich auf die rechteckigen „Elemente“ als Bausteine des „Dark Cube“, aus denen sich die verschiedenen Objekte im Raum zusammensetzen und teils immer wieder neu generieren?

Im „Dark Cube“ schwebt ein „Grid Cube“ frei im Raum und rotiert endlos vor seinem flachen Abbild. Beide wurden unter einer VR-Brille erzeugt, als Objekt und als ein Foto des Objektes kurz nach der Entstehung. Beide digitalen Objekte wurden dann im „Dark Cube“ hintereinander platziert.

Verweilen im „Dark Cube“ um gleichzeitg in der realen Welt neue Gegenwart zu schaffen.

Fotos

Animations/Videos

Elements(Fire)

Elements(Water)

Elements(Air)