Woher wir kommen

Die groupV wurde 2020 von Kunstschaffenden aus der Rhein-Main-Region gegründet, die sich mit den ästhetischen und gesellschaftlichen Fragen der digitalen Transformation beschäftigen. Neue Technologien – von Künstlicher Intelligenz über Virtual und Augmented Reality bis hin zu generativen Verfahren – sind für uns sowohl Werkzeuge als auch eigenständige künstlerische Materialien. Gleichzeitig begreifen wir sie als Anlass, um vertraute Narrative zu hinterfragen und neue Perspektiven auf das Verhältnis von Mensch, Technik und Wahrnehmung zu entwickeln.

Wie unsere Ausstellungen wirken

Unsere Ausstellungen zeichnen sich durch hybride Konzepte aus: Physische Arbeiten werden mit virtuellen und interaktiven Elementen verbunden. Besucher*innen können nicht nur betrachten, sondern aktiv eingreifen, experimentieren und eigene Sinneseindrücke einbringen. Dieses Zusammenspiel schafft eine offene, niedrigschwellige und zugleich anspruchsvolle Form der Begegnung mit zeitgenössischer Kunst.

Die Veranstalter unserer Ausstellungen berichten von einem breiten und diversen Publikum, das besonders durch die innovative Verbindung von analogem und digitalem Erleben angesprochen wird. Ergänzend bieten wir – passend zu Ort und Format – Workshops, Live-Sessions oder Gespräche zu Themen wie „Kunst und KI“ oder „Künstlerisches Arbeiten im digitalen Raum“ an.

Was uns antreibt

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Frage, wie Wirklichkeit entsteht – und wie sie sich verändert, wenn digitale Räume selbstverständlicher Teil unseres Alltags werden. Wir untersuchen, welche Rolle Wahrnehmung dabei spielt, wie sich Realitätskonstruktionen verschieben und welche ästhetischen, ethischen und gesellschaftlichen Möglichkeiten sich daraus ergeben.

Unsere Projekte verbinden technologische Verfahren mit künstlerischer Forschung und schaffen Räume, in denen Besucher*innen die Grenzen zwischen real und virtuell, zwischen Beobachtung und Teilnahme, neu ausloten können.